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"Ein rauher Wind für Handicapierte"

Wer nicht zu einhundert Prozent leistungsfähig ist, hat es am Arbeitsmarkt schwer. Umso mehr, wenn die Wirtschaftslage ins Negative abzudriften droht. Weshalb es sich trotzdem lohnt, Menschen mit Beeinträchtigungen zu integrieren.

Erfolgreiche Langzeit-Vermittlung, auch in Zeiten von Corona.

Wintegra im Gespräch mit Corinne Päper, Chefredaktorin HR-Today

https://www.hrtoday.ch/de/article/rauer-wind-fuer-handicapierte

30.09.2020


 

Interview mit Frau D.A.

Frau A., Sie haben eine Geburtsbehinderung, was bedeutet das?

"Ich habe eine Wachstumsstörung und habe deshalb kleinere Hände als andere, auch meine Körpergrösse ist kleiner. Ich konnte keine normale Lehre machen, aber eine IV-unterstützte Anlehre als Produktionsassitentin habe ich abgeschlossen."

Wie ging es danach weiter?

"Ich fand immer nur ab und zu temporäre Stellen, meistens für 3 Monate. Einen Festvertrag gab es nie. Ohne normale Lehre und mit meiner Behinderung war es zu schwer für mich. Ich war oft ohne Job zuhause, hätte aber viel lieber gearbeitet."

Wie sind Sie zu Wintegra gekommen?

"Ich habe bei der IV um Hilfe bei der Stellensuche angefragt. Die IV hat dann die Wintegra konktaktiert, so bin ich zu Frau Ganz gekommen."

Was hat Ihnen der Job Coach von Wintegra gebracht?

"Eine Festanstellung (lacht). Wintegra hat meinen jetzigen Arbeitgeber, das internationale Unternehmen Zimmer Biomet, gefunden. Die haben mir eine Chance gegeben, mich zu beweisen. Weil ich exakt und verlässlich arbeiten kann, habe ich nach einer Schnupperzeit einen Festvertrag bekommen. Mein grosser Wunsch ist in Erfüllung gegangen."

August 2021/Wintegra

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